Newsletter #2 – Ibsen und Robert Lewandowski

Liebe Lesende,

hier kommt, aus der Frische des Esslinger Fachwerknebels, die zweite Ausgabe meines Newsletters. Vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen und Antworten auf die erste Ausgabe, das hat mich mit großer Freude erfüllt.

Vor einigen Minuten habe ich die endgültige Fassung meines neuen Buchs abgegeben, das mich die letzten Monate begleitet hat. Es war extrem schön und extrem anstrengend, es fertigzustellen: Anstrengend, weil, na ja, ein Buch schreiben, aber auch schön, weil ich die letzten Wochen wirklich daran gearbeitet habe. Ich habe mich morgens hingesetzt, an einzelnen Texten gefeilt, neue Texte geschrieben, mir Feedback geholt, das eingearbeitet. Fast kein Text ist so im Buch, wie ich ihn auf der Bühne gelesen habe, und einige Texte im Buch habe ich noch nie vorgelesen, so neu sind sie. Die letzte große Entscheidung war, drei englische Gedichte rauszuwerfen, die ich sehr mag, die aber nicht so gut reingepasst haben wie andere Texte. Kill your darlings. Es sind trotzdem 192 Seiten geworden statt der geplanten 160, und es kostet trotzdem nicht mehr als geplant. Verrückt.

Was ich im ersten Newsletter nicht geschrieben habe: Mein Hund Ibsen ist nicht mit uns nach Esslingen gekommen. Er wohnt bei seinen bisherigen Hundesittern in einem Haus mit Garten am Waldrand (a farm upstate) und ist, ich war im Juni zwei Mal mit ihm spazieren, so ausgeglichen und entspannt, wie er es in der Zeit bei mir selten war. Wahrscheinlich weil ich es selten war. Die Entscheidung, ihn abzugeben, war wohl eine der schwersten in meinem Leben. Aber als feststand, dass wir in München in zwei Monaten nichts in einer Lage finden, die für ihn (Englischer Garten, Isar) und uns (zentral) sinnvoll ist, musste ich den Gedanken zulassen. Ihn in eine andere Stadt, und konkret nach Esslingen, mitzunehmen, wäre auch nicht leicht gewesen: Ich bin beruflich viel unterwegs, hätte wieder sehr flexible neue Hundesitter suchen müssen (was ich zuvor in München schon ein Jahr ununterbrochen gemacht hatte). Ich hätte nicht so oft wieder nach München können, ohne ihn mitzunehmen, was teuer ist und schwer, wenn ich bei Freundinnen und Freunden unterkomme. Im Endeffekt hätte sich genau der Stress fortgesetzt, den ich im letzten Jahr in München in meinem Alltag hatte. Es hätte sich nicht nach neuem Start angefühlt. Außerdem ist hier Leinenpflicht, und das konnte ich ihm nicht antun.
Zur Zeit fühle ich mich vor allem deshalb schlecht, weil Tage vergehen, ohne dass ich an ihn denke, oder es vermisse, jeden Tag mit ihm rauszugehen. Ich schaue nicht mehr automatisch neben mein rechtes Bein, wenn ich an eine Straßenkreuzung komme, sage nicht mehr leise „Halt“. Ich dachte, dass es mir viel schwerer fallen würde ohne ihn, aber nach fast neun Jahren Herrchen sein ist es gerade eine große Erleichterung, mir meine Zeit frei einteilen zu können und weniger Verantwortung zu spüren. Es ist total spannend: Ich habe drei Monate überlegt, ich habe so viel geweint, ich habe die beste Lösung gesucht, wir haben einen unglaublich schönen Übergang hinbekommen, ich habe mich aufopfernd darum gekümmert, dass sowohl Ibsen als auch seine neuen Menschen einen schönen Start haben, die letzten Spaziergänge, die letzten Tage in der alten Wohnung, teilweise schon zwischen den Kisten. Ich habe das alles richtig gut gemacht. Und mir einzugestehen, dass ich vielleicht deshalb nicht so viel an ihn denke, weil das keine Hals-über-Kopf-Entscheidung war, keine Impulshandlung, nichts Tragisches (also auf ne Art schon, aber kein Trauma oder so), sondern einfach eine Entscheidung, die ich sorgsam und bewusst getroffen und die ich fantastisch umgesetzt habe, das ist ungewohnt. Das ist schön. Weil ich ja schon immer leiden will. Es bedeutet auch nicht, dass ich nicht Rotz und Wasser heule, wenn in einem Podcast einer von der OP seines Hundes erzählt und wie er danach auf wackeligen Beinen zu ihm getrippelt ist. Ibsen war für ein Drittel meines Lebens mein treuer Begleiter, und ich bin ihm unendlich dankbar für alles, was wir zusammen erlebt haben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich nicht in zehn Jahren sage: „Alex, du herzloses Arschloch, was hast du da angerichtet?“, aber gerade fühlt es sich an, als hätte ich für uns beide die richtige Entscheidung getroffen.

So, und nach all der Emotionalität jetzt noch einige plaine News:

– Die Lesung in der Autorenbuchhandlung, die erste in München mit dem neuen Buch, wurde vom 27. auf den 20. November verlegt. Die bereits gekauften Karten (ich kann es nicht fassen, dass ihr bereits Karten dafür gekauft habt!) behalten ihre Gültigkeit. Falls ihr den neuen Termin nicht wahrnehmen könnt, ruft kurz bei Karin an. Und schreibt mir, dann bekommt ihr ein kleines Entschuldigungs-Präsent.

– Gestern habe ich das erste Lyric-Video meiner Band auf YouTube gestellt. Ihr könnt es hier anschauen. Es handelt davon, wie es völlig okay ist, nicht so zu sein wie Robert Lewandowski. Falls er am Samstag im Supercup ein Tor macht, teilt das Video bitte wie blöd. Danke. In den nächsten Wochen folgen die anderen Songs unserer EP, abonniert gerne den Kanal, dann kriegt ihr sie immer frisch angezeigt.

– Ich wurde in den letzten Tagen wiederholt dazu gedrängt, einen Podcast zu machen. Kommt mir vom Format ja auch entgegen. Ein Freund hat das entsprechende Equipment, und will das forcieren. Jetzt die Frage an euch: Würdet ihr den anhören? Und weitere Fragen: Habt ihr Vorschläge zu Inhalt und Namen? Was wird das für ein Podcast? Mit wem und über würdet ihr mich gerne sprechen hören? Ich habe bereits kleine Ideen, aber ich freue mich über Input 🙂

– Meine Website ist überarbeitet und in einem neuen Design, und hat jetzt die wunderbare Seite „Schönes„, auf der unter anderem alle Fotos zu finden sind, die Anja von meinem Wanderstock und mir gemacht hat. (Den Meisterwanderstock habe ich 2017 bekommen, als ich Poetry Slam Meister wurde. Er hat mich ein Jahr begleitet und war mir Billarqueue, Regenschirm, Angel und vieles mehr. Es ist eine wirklich schöne Bildersammlung.)

Kunst, an der ich in den letzten Wochen Freude hatte:

– „Wir sind Gefangene“ und „Gelächter von außen“, die Autobiografien von Oskar Maria Graf. Der Gute ist in meiner Zeit in München ein bisschen unter meinem Radar geflogen, aber meine Güte, ist das gut. Wer etwas über München, Deutschland, ja: die Welt!, Anfang des 20. Jahrhunderts wissen will, sollte das lesen. Wie lebendig diese Stadt in seinen Zeilen wird, ist beängstigend gut.
– „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, ein Film, den mir mein Freund Pierre Jarawan schon vor Jahren empfohlen hat. Aber wie bei allem bin ich spät dran. Auf dem Rückflug von Island habe ich instinktiv auf den Titel geklickt, und war zwei Stunden lang gefesselt und gefangen und ergriffen. Das muss Kunst machen! Ich hoffe, sie haben haben damals zwei Millionen Oscars gewonnen.
– „Queer Eye“, eine Netflix-Show, die ihr eh alle kennt. Anja und ich haben sie vor einer Woche erstmals angeschaut und waren so elektrisiert von der positiven Energie, die die fünf Jungs versprühen, so viel Liebe, so viel Selbstwert, so viel Unbefangenheit. Ja, es ist amerikanisch und bestimmt auch sehr geskriptet, aber halt auch so rührend und wunderschön.
– „I only listen to the Mountain Goats“, ein Podcast von Joseph Fink, einem Autor, und John Darnielle, dem fucking Sänger der Mountain Goats. Die sitzen in Johns Keller und reden darüber, wie es ist, Künstler zu sein, Fan zu sein, und beides zu sein. Beide sagen so viele kluge und bereichernde Dinge, und obwohl ich die Band verehre, glaube ich, dass der Podcast auch für andere Menschen wirklich spannend sein kann.

Bühnen, die ich in den nächsten Wochen bespielen darf:

– Fast gar keine, juhu! Sommerpause!
– Also, übernächstes Wochenende lese ich in Freiburg unter Sternen, am Samstag, den 10.08.
– Am 23.08. bin ich in Leipzig beim Open Air im Clara Park dabei
– Am 07.09. gibt es das nächste Mal mein Soloprogramm „Man kennt das ja“ im Allgäu, und zwar in der Hängeschmiede in Wangen. Ein paar Karten gibt es noch: hier.
– In München bin ich das nächste Mal erst im Oktober wieder auf der Bühne, bei den Stützen der Gesellschaft am 15.10. Dann auch mit neuem Buch. Mark the date.

Special Treat des Monats:
(nur verfügbar für Menschen, die den Newsletter abonniert haben)

Gehabt euch wohl, schreibt mir gerne, wenn ihr das Bedürfnis verspürt, sagt gerne weiter, dass es den Newletter gibt, und mich und die Band und den Erbse-Masala-Aufstrich im dm. Ich sende Liebe und Dankbarkeit in eure Postfächer und hoffe, ihr habt einen schönen Sommer!

Alex

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Newsletter #1 – Abschiede

Liebe befreundete Menschen,

mit welcher Anrede starte ich meinen neuen Newsletter? Manche von euch sind gute Freundinnen und Freunde, manche langjährige und vertraute Gesichter im Publikum, manche im Internet über mich gestolpert. Wenn ihr Vorschläge habt, schickt sie mir gerne. Der beste wird beim nächsten Mal verwendet!

Es freut mich, dass ihr ab und zu etwas von mir lesen und auf dem Laufenden gehalten werden wollt. Der Grund des Newsletters ist, dass es mir in den letzten Monaten immer schwerer gefallen ist, meinen Pflichten auf den sozialen Plattformen nachzukommen. Und wenn ich Pflichten sage, meine ich genau das: Wer nicht regelmäßig postet, fällt durchs Anfragenraster und ist weniger spannend. Seit letzten November, als die Eigenbedarfskündigung für die Wohnung von meiner Freundin Anja und mir in München reingeflattert bekam, war mir aber nicht mehr so sehr nach Insta-Oberfläche und Facebook-Werbung. Seit Ende März wohnen wir jetzt in Esslingen, wo auch einige Freundinnen und Freunde von uns leben.

Gerade sitze ich in meinem Ruheraum. Ja, Ruheraum. Es befinden sich darin ein paar Tatami-Matten, eine Yogamatte, ein Tischchen mit einer kleinen Lampe darauf, und ein Schreibtisch. Wäre eigentlich voll was zum auf Social Media posten, würde bestimmt einige Likes kriegen. Wir sind immer noch sehr am Rumräumen, weil mein „Was soll ich den ganzen Tag über machen? Wie balanciere ich Haushalt, Verwaltung und Kreativität?“-Problem sich mit dem Ortswechsel überraschenderweise nicht komplett gelegt hat. Gestern Abend hatte ich dann die Idee für dieses Arrangement: mal schauen, wie lange es hält. Auf meinen Kopfhörern läuft das neue Album der Mountain Goats, „In League with Dragons“. Weil man Drachen nicht immer bekämpfen muss. Ich höre es seit April fast jeden Tag und bin sehr dankbar, eine Lieblingsband zu haben, die seit Anfang der Neuziger alle zwei Jahre ein solches Album raushaut und sich stetig weiterentwickelt. Der Stil hat sich seitdem sehr geändert, aber die Identität ist über fünfundzwanzig Jahre ziemlich klar erkennbar. Hört mal rein: https://youtu.be/3OsEN6YMPrQ

Ich habe in der Zwischenzeit kein neues Album gemacht, aber die EP meiner Band „The Baby and the Dog“ von Dezember ist so alt auch nicht. Mein Logopäde hat mir beigebracht, einige Töne zu treffen, und Ike im Weltraumstudio in Pasing hat den Rest erledigt. Katrin Freiburghaus kann eh singen, und Michi Schauer kann Gitarre spielen, und dann kommt das hier dabei raus: https://thebabyandthedog.bandcamp.com/releases
Wenn euch die Musik so gut gefällt, dass ihr sie öfter als zwei Mal hören wollt, schickt mir gerne eine Nachricht, dann bekommt ihr als Pioniere und Versuchskaninchen meines Newsletters als Dankeschön einen Download-Code für die EP!

Und jetzt noch einige News im Letter:

– Im September wird ein neues Buch von mir erscheinen. Es heißt „Was ich ihr nicht schreibe“ und enthält ziemlich viel von dem, was ich die letzten zwei Jahre in München vorgetragen habe: den Seefahrts– und den König-Luwig-Text, Max und MoritzFertig sein, Neunzig Prozent Wärme, ganz viele „ehemalige Stützen„, Hunde, Katzen, Schwimmen. Außerdem einige Songtexte auch von noch nicht umgesetzten Liedern. Mein Freund Marius Loy hat das erste Lektorat gemacht und fand es gut. Ihr kennt ihn nicht, aber das heißt was. Und Lisa Eckhart hat mir für’s Backcover geschrieben: „Die erbaulichste Hoffnungslosigkeit seit Seneca.“ Das finde ich sehr passend, und werde in den letzten Wochen des daran Arbeitens alles tun, um diesem schönen Satz gerecht zu werden. Und gerade hat sich auch die erste München-Lesung bestätigt: am 27.11. werde ich in der Autorenbuchhandlung in Schwabing lesen. Das ist meine Lieblingsbuchhandlung; ich habe schon zwei Mal bei der Inventur geholfen, und wir haben das schöne System, dass ich alle zwei Jahre dort lese, um das Geld wieder reinzukriegen, dass ich in einem halben Jahr da lasse. Besucht sie mal und wenn ihr wollt, reserviert schon Mal einen Platz. In München muss man ja immer ziemlich früh anfangen mit den Abendplänen, sonst hat niemand mehr Zeit, mitzukommen. http://autorenbuchhandlung.de/
Das Buch selbst könnt ihr hier vorbestellen: http://www.shoptyr.de/Burkhard-Alex-Was-ich-ihr-nicht-schreibe

– Ich habe ein Stadtschreiberstipendium in Rottweil angeboten bekommen. Kurz nachdem ich in einer stolzen schwäbischen Kleinstadt gelandet bin, möchte mich die nächste, noch kleinere für drei Monate zu sich holen. Ich würde im bischöflichen Konvikt wohnen und mit den Schülerinnen und Schülern Mittagessen. Der Lebenslauf (falls ich mich mal in einer noch kleinere schwäbische Stadt bewerben will) und der Bock auf neue Erfahrungen sagen: machen. Das Gemeinschaftsbad über den Gang und das Einleben in Esslingen sagen: Dude. Come on! Any thoughts on your side?

– Im Juni gehen in München zwei langjährige Lieben zu Ende. Die Lesebühnen „Westend ist Kiez“ und „Stadt, Land, Fluss“ werden ihre letzte Ausgabe zelebrieren. Das macht mich sehr traurig, denn beide haben mich in meinen gut zehn Jahren intensiv begleitet. Bei Westend ist Kiez habe ich seit Februar 2009 84-mal gelesen, bei Stadt, Land, Fluss 64-mal. Beide Shows waren ein Grund, warum ich gerne in München gelebt habe, waren Rückzugsort und ein Platz, um Freund*innen zu begegnen. Ich bin froh, dass wir letztes Jahr in beiden Fällen erkannt haben, dass alles seine Zeit hat und noch ein wunderschönes Jahr zusammen veranstaltet haben. Nun geht eine Ära zu Ende, und ich bin wirklich stolz, so lange Teil dieser herzerfüllenden Shows gewesen zu sein. Wenn ihr diese Abschiede live miterleben wollt: Daten und Orte stehen unten.

Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe:

– Kristen Roupenian: You Know You Want This. Völlig wahnsinnige, aber ernsthaft tolle Prosa. Die einzelnen Geschichten haben nichts und alles miteinander zu tun, sind vor allem fantastisch erzählt.
– Alexander Schimmelbusch: Hochdeutschland. Investment Broker turned Gutmensch. Ein Viertel des Buchs ist ein Pamphlet, in dem die Hauptfigur mögliche Wege zur sozialen Gerechtigkeit skizziert. Ich habe durchgehend genickt. Leider ein Roman.
– August Strindberg: Die Entwicklung einer Seele. Throwback ins Skandinavistik-Studium; hatte das Buch noch ungelesen zu Hause. Es ist sehr alt. Bei seinen Auslassungen zur sozialen Gerechtigkeit genickt. Bei seinen Auslassungen zum Feminismus den Kopf geschüttelt. Out of time, aber wie alles von Strindberg ein faszinierendes Zeugnis seiner Zeit und Umwelt.
– Benedikt Feiten: So oder so ist das Leben. Benes Erzählen ist direkt und geht ans Herz. Gleichzeitig ist er lustig und erzählt Plots so nebenher und gleichzeitig unausweichlich, wie ich das gerne auch könnte. Zum Glück mag ich ihn, sonst wäre ich neidisch.

Bühnen, die ich in den nächsten Wochen bespielen darf:

– Sa., 01.06., München, Stragula: WESTEND IST KIEZ: Die letzte Ausgabe der Kult-Lesebühne. Nach 15 Jahren verabschieden wir uns. Es lesen (in order of appearance seit 2004) die Stammautor*innen Felix Bonke, Sacha Storz, Volker Keidel, Georg Eggers, Katrin Freiburghaus, Nadja Schlüter, meine Wenigkeit und Anja Perkuhn. Beginn um 20 Uhr, früh da sein!

– Do., 13.06., München, Vereinsheim: STADT, LAND, FLUSS: Auch hier die letzte Ausgabe. 2011 dachten Marvin Ruppert und ich: „Nur Texte vorlesen ist blöd, lass mal Stadt, Land, Fluss mit den Leuten spielen.“ Weil er das nicht jeden Monat machen konnte (Wohnort), übernahm Pierre Jarawan ab der zweiten Ausgabe, und in den letzten Jahren haben wir so viele Texte über uns gegenseitig geschrieben, so viele Kategorien erfunden und so viel Liebe in die Show gesteckt, dass es sehr hart wird, zum letzten Mal den Schlusstext nicht auswendig zu können. Beginn um 19:30 Uhr, reservieren könnt ihr beim Vereinsheim: https://www.vereinsheim.net/?page_id=6

– Di., 18.06., München, Fraunhofer Theater: DIE STÜTZEN DER GESELLSCHAFT: Die Show für alle, die oben nicht wussten, was ich mit „ehemalige Stützen“ meinte. Wir sind optisch in den Zwanzigern, lesen Texte und stellen auf originelle Weise Menschen vor, die in München gewirkt haben und bitteschön nicht vergessen werden sollten. Zum Saisonabschluss gibt es wie immer das Dead vs. Alive Spezial: Fee, Frank Klötgen, Sven Kemmler und ich sind tote Dichter*innen und performen deren Texte, vier Münchner Slammer*innen sind sie selbst und performen das. Nur ein Team kann gewinnen. Letztes Jahr war ich Ludwig II. und habe mir für 300 Euro ein Kostüm ausgeliehen. Bei 120 Euro Abendgage. Brutto. So eine Art Show ist das. Beginn um 20 Uhr, reservieren könnt ihr beim Fraunhofer: https://www.fraunhofertheater.de/karten_

– Sa., 06.07., Donaustauf, Walhalla: Dead vs. Alive Poetry Slam. Comeback als Ludwig II. in der Halle, die eine von mir geschriebene ehemalige Stütze, Leo von Klenze, erbaut hat. Wie sich alles fügt.
– So., 07.07., Bingen, Palais: Best of Poetry Slam.
– Fr., 12.07., Aalen, Frapé, Poetry Slam

Ende Juli hab ich noch mal Studioaufnahmen für meinen YouTube-Kanal (siehe unten: da gibt es sehr viele Texte, die es im Internet sonst nicht gibt), im August Aufnahmen für die Hörbuch-Version von „Was ich ihr nicht schreibe“. Aber bis dahin werdet ihr bestimmt wieder von mir gehört haben.

Special Treat des Monats:
(nur verfügbar für Menschen, die den Newsletter abonniert haben)

Jetzt ist das Album zwei Mal durchgelaufen und ich bin auf dem Sprung nach Stuttgart, wo Anja und ich heute bouldern gehen. Sollte ich da heil wieder rauskommen, sehen wir uns hoffentlich in den nächsten Wochen in München. Ich hoffe, dieser erste Newsletter war in etwa das, was ihr erwartet habt, als ihr dachtet: „Alex schreibt einen Newsletter, well, that oughta be fun!“. Schreibt mir gerne Feedback, oder falls ich was falsch verlinkt habe, oder auch einfach so, wenn ihr mögt. Ich mache das ja nur zu zehn Prozent für mich selbst 😉

Bis dahin erzählt gerne rum, dass es den Newsletter und mich gibt, und seid lieb zueinander.

Viele Grüße,
Alex

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